GOLDSCHEIDER um 1936 | Tänzerin "Liane" | Steingut, stehend mit Hut und schmetterlingsflügelartig ausgebreitetem Kleid | polychrom staffiert abgerundeter säulenförmiger Sockel | Firmenmarke, Modellnr. 7581/299/19 | Höhe 37 cm.| Foto ©  Kunsthandel Zöchling<br />
Keramik, Ziegelroter Scherben farbig staffiert,<br />
Kufstein um 1924/36, <br />
Höhe 18 cm.
Keramik, bunt glasiert<br />
H 18,3 cm<br />
Marke auf der Unterseite: BOSSE AUSTRIA<br />
Provenienz<br />
Privatbesitz Wien
Stefan Dakon | Figur "Sterbender Schwan" | Entwurf um 1931| Ausführung Fa. Goldscheider, Wien | Keramik, farbig staffiert | Unterseite mit schwarzem Firmenstempel und eingepr. Modellnr. 6361 | Höhe 17 cm | Foto: © Sophie Führer für Kunsthandel Zöchling

Keramik, naturweißer Scherben, farbig staffiert | Ausführung: Wiener Kunstkeramische Werkstätte (WKKW), um 1910, Unterseite mit eingepr. Firmenmarke und Modellnr. 1370/846/7 | Höhe 25 cm | Foto © Kunsthandel Zöchling
Bronze
Marmor | Italien um 1740 | jeweils ca. 47 x 45 cm | Foto: © Kunsthandel Zöchling
Objektart: Frauen-Büste, Kopf und Hände auf ein Buch gestützt<br />
Datierung: 1902<br />
Material/Technik: Bronze<br />
Signatur: Bez. und dat. „I Conrat/1902“<br />
Gießerstempel: KUNSTERZGIESSEREI / TH. TH. SRPEK WIEN X.<br />
Provenienz: Privatbesitz Wien<br />
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Ilse Twardowski-Conrat wächst in einer gutbürgerlichen Familie in Wien auf. Ihre ersten Versuche in der Plastik entstehen unter Anleitung des Wiener Bildhauers Josef Breitner, später lernt sie beim Bildhauer Charles van Stappen in Belgien.<br />
Ab 1897/98 fertigt sie erste Entwürfe für eine Büste von Johannes Brahms, 1907 die Porträtbüste von Kaiserin Elisabeth (Belvedere Wien).<br />
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Große Erfolge feiert die Künstlerin in der XIII. Ausstellung der Wiener Secession im Jahr 1902 - dem selben Jahr in dem auch unsere Büste entsteht. Ihre Werke aus Bronze, Terrakotta und Gips aus jener Zeit zeigen naturalistische Details und sanfte Bewegungen.<br />
Ihr bekanntestes öffentliches Werk ist das Grabmal des Komponisten Johannes Brahms am Zentralfriedhof in Wien.<br />
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Ab 1910 wird sie zur Vizepräsidentin der Vereinigung Bildender Künstlerinnen Österreich berufen und ist Mitorganisatorin der Ausstellung „Die Kunst der Frau“ (Secession, 1910–11). Sie erhält auch international große Anerkennung (Ankäufe u.a. durch Königin Margarethe von Italien) und reist mit ihrem Mann „in den Orient“ und durch Europa.<br />
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Als Jüdin protestantischen Glaubens wird ihr 1935 die Aufnahme in die Reichskammer der bildenden Künste verweigert. In der Folge flüchtet sie in die innere Emigration, zerstört zahlreiche Arbeiten und übersiedelt nach München-Waldtrudering. Der angekündigten Deportation entzieht sie sich 1942 durch Freitod. Die wenigen noch erhaltenen Werke befinden sich in Privatbesitz und sind daher selten öffentlich zu sehen.<br />
Ihr Nachlass wird im Stadtarchiv München verwahrt.

Zoglsdorfer Sandstein, rundplastisch gearbeitet, H: 230 cm, Wien, 2. Hälfte 17. Jh.
Aluminiumguss | 129,7 cm | signiert "Gironcoli" (gestempelt) | Nr. 3/30.