um 1760 <br />
Nuss furniert, Originalzustand, <br />
mit original Schloss, Schlüsseln, Beschlägen.  <br />
Breite 2,30 m x Höhe 2,20 m x Tiefe 80 cm
(Wien 1895 - 1960)<br />
Blumenstrauß<br />
Aquarell auf Papier, <br />
signiert und datiert (19)49
(Wien 1904 – 1979 Iserlohn)<br />
Pferd<br />
Keramik<br />
(Altlengbach 1879 – 1941 Eggenburg)<br />
Gelbbrustara<br />
Mischtechnik auf Papier, 43,7 x 60 cm <br />
signiert: Eck <br />
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Ernst Eck gilt als Virtuose der farbigen Tierdarstellung. Nach seiner Ausbildung an der Wiener Akademie der Bildenden Künste unternimmt er zahlreiche Reisen in ferne Länder wie zum Beispiel Indien, Java und Australien, die ihm das Studium exotischer Tiere und Pflanzen ermöglichen, welche den Schwerpunkt seiner Malerei darstellen. <br />

(Wien 1895 – 1975)   <br />
Blumenstillleben<br />
Öl auf Platte (Karton), 80 x 61 cm<br />
signiert: Wilhelm Kaufmann<br />
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Nach einjähriger Malausbildung im Alter von 15 Jahren wird Kaufmann an der Kaiserlich Königlichen Akademie der Bildenden Künste in die Klasse von Prof. Rudolf Bacher aufgenommen. Er ist Mitglied zahlreicher Künstlervereinigungen (Sonderbund, Kunstgemeinschaft Wien, Hagenbund)  und arbeitet im Umfeld von Andersen, Boeckl, Elsner, Faistauer, Kolig und Kokoschka und gilt heute als einer der wichtigsten österreichischen Künstler des 20. Jahrhunderts. Das Werk des „Farbdynamikers“ Kaufmann zeichnet sich durch die kraftvolle Farbe, die zum Träger des Ausdrucks wird und einer temperamentvollen, bewegten Pinselschrift aus.
(Wien 1900 – 1961)<br />
New York<br />
Öl auf Leinwand, 140 x 176 cm<br />
signiert: O.R.Schatz<br />
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Nach dem Besuch der Wiener Kunstgewerbeschule schafft er bereits mit 22 Jahren Holzschnitte mit Themen vorwiegend aus Arbeitswelt. Neben seinen zahlreichen Holzschnitten entstehen auch Arbeiten in Aquarell und Öl sowie Fresken und Mosaike an Gebäudebauten.<br />
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Diese großformatige Ansicht von New York entsteht während seiner New Yorker Zeit in den Jahren 1936 – 1937 und zählt sicherlich zu seinen Hauptwerken. Fasziniert von der Skyline von Manhatten schafft er eine eindrucksvolle Architekturkulisse, die das Vibrieren der „Stadt die niemals schläft“ gekonnt einzufangen vermag. Schatz präsentiert seine Werke aus New York nach seiner Rückkehr 1937 erstmals in der letzten Ausstellung des Hagenbundes in der Zedlitzhalle in Wien.<br />
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Dieses Bild ist eines der Hauptwerke des vielseitigen Malers und Grafikers Otto Rudolf Schatz. Es scheint auch im aktuell erstellten Catalogue raisonné des Künstlers auf und ist im neuen Katalog "Hagenbund und seine Künstler Wien 1900 - 1938", hrsg. vom Wien Museum,  publiziert. Uns liegt ebenfalls eine Fotokopie vor auf der O.R.Schatz vor diesem Werk zu sehen ist.
Wien um 1830, Danhauser Umkreis,<br />
Kirsche furniert, <br />
Breite 1,40 m x Tiefe 1 m. <br />
(Kohljanowitz 1825 - 1901 Wien) <br />
"Brautwerbung"<br />
Öl auf Leinwand, signiert<br />
Friedrich Friedländer studiert an der Wiener Akademie, dann bei Ferdinand Georg Waldmüller. Studienreisen führen ihn nach Italien, Düsseldorf und Paris. Zuerst Historienmaler, findet er ab 1854 seine künstlerische Bestimmung in der Genremalerei. Er spezialisiert sich auf Szenen aus Wiener Volks- und dem Soldatenleben, sowie aus dem schwäbischen Volksleben. Die Darstellung eines jungen Liebespaares zeugt von der Qualität und Feinfühligkeit mit der er sich der Genreszenen annimmt.

Wien um 1820,  <br />
Mahagoni furniert mit Messingeinlagen, <br />
Breite 2 m.
(Budapest 1934 - 2012)<br />
Segelboote<br />
Öl auf Papier auf Karton, 102 x 70 cm<br />
signiert
Österreich um 1790, <br />
Kirsche und Nuss furniert, <br />
Provenienz: Schloss Hammer-Purgstall, Steiermark. <br />
Höhe 2,25 m x Breite 1,30 m.
Rahel entwendet die Götzenbilder ihres Vaters<br />
Farblithographie <br />
Die Bibel 1960<br />
35 x 26 cm

(Ödenburg (Sopron) 1886 - 1975 Wien)<br />
Blumenstillleben <br />
Öl auf Holz
Keramik, bunt glasiert<br />
H 18,3 cm<br />
Marke auf der Unterseite: BOSSE AUSTRIA<br />
Provenienz<br />
Privatbesitz Wien
Öl auf Leinwand, 119 x 100 cm,  <br />
monogrammiert links unten „R.C.A.“<br />
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Zur Biografie: Der Maler und Grafiker Robin Christian Andersen studiert in Wien bei seinem dänischen Vater Christian G. Andersen. <br />
Seit 1919 wendet er sich selbst der pädagogischen Tätigkeit zu. Zu seinen Schülern zählen unter anderem große Namen der österreichischen Kunstgeschichte, wie  Kurt Absolon, Joannis Avramidis, Giselbert Hoke, Friedensreich Hundertwasser, Franz Grabmayr, etc. <br />
1921 ist er Mitbegründer der Gobelin-Manufaktur in Wien und wird Mitglied zahlreicher Künstlervereinigungen. Er erhält zahlreiche Auszeichnungen. Werke befinden sich unter anderem in der Österreichischen Galerie Belvedere, in der Albertina und im Historischen Museum der Stadt Wien. <br />
Zum Bild: Andersens Kunst ist geprägt von einer „streng kontrollierten, ineinandergreifenden Verwendung von Farbe und Form“, bei der er sich immer mehr einem konstruktiven Darstellungsprinzip zuwendet. Das Gemälde „Klavierträger“ zeigt jedoch eine dynamische Variante, bei der stark gezogene Linien teilweise frei über die Bildfläche verteilt sind und beinahe skizzenhafte Züge aufweisen. Bei der Darstellung wird vor allem auf den kommunikativen und aktiven Moment wert gelegt, bei dem die Träger des Klaviers sich untereinander abzusprechen und zu gestikulieren scheinen. Er verwendet auch hier eine für ihn typische Farbpalette – Komplementärfarben in etwas gedeckteren Nuancen fügen sich voneinander abgegrenzt zum szenischen Ganzen zusammen. <br />
Das Werk wird Bestandteil des aktuell entstehenden Werkverzeichnisses von Dr. Franz Smola. <br />
Öl auf Leinwand, 40 x 30 cm. <br />
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Die qualitätvoll gemalte Darstellung von spielenden Kätzchen wirkt wie eine Momentaufnahme. Auf einem Tisch ist ein geöffneter Malkoffer platziert, in dem eine Schar von Kätzchen herumtollt. Drei von ihnen in der rechten Bildhälfte sind neugierig in das Spiel zwischen Pinseln, Leinwänden und Farbtuben vertieft; während die Katzenmutter - im linken hinteren Bildteil - und ein weiteres kleines Kätzchen davor, mit erwartungsvollem, aufmerksamen Blick direkt aus dem Gemälde auf den Betrachter/die Betrachterin schauen. <br />
Die Szene wird rechts von einem grünen Vorhang mit gelb-blauem Muster hinterfangen. Links hinten sieht man den Teil einer Goldrahmung eines Spiegels oder eines Bildes. Alles scheint sich in einem eleganten Wohnraum oder im Atelier des Malers abzuspielen. <br />
Es wirkt beinahe so, als habe sich der Künstler von seinem ursprünglich geplanten Objekt abgewandt, um sich der viel interessanteren Szenerie zuzuwenden, die sich bei seinen Malutensilien ereignete. Mit pastosem Pinselstrich und kontrastreicher Farbgebung bannte er die entzückende Katzenschar auf die Leinwand.<br />